Das modulare Nullenergie-Depot

Das Modulare Nullenergie-Depot – neue Wege für Depot- und Archivbauten
Tagung am 12. Mai 2011 im Barocksaal des Klosters Benediktbeuern

Das Bewahren der Sammlungen muss vor allem den konservatorischen Anforderungen in Bezug auf Klima, Sicherheit und Brandschutz genügen. Da ein Großteil der Sammlung aber nicht ausgestellt wird, sondern im Depot verwahrt wird, bedarf es gleichzeitig Lagerflächen, welche diese Anforderungen erfüllen und wirtschaftlich tragbar sind. In Zeiten sinkender Kulturbudgets und steigender Energiepreise ist ein Spagat zwischen der langfristigen Konservierung der Kunst- und Kulturgüter sowie ökologisch und ökonomisch darstellbarer Bereitstellung solcher Lagerflächen zu bewältigen. Museen aber auch Archive müssen hier aktiv handeln, um trotz knapper Ressourcen, die ihnen anvertrauten Kunstwerke zu bewahren. Der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunftsstrategie ist dabei ein wirtschaftlicher und energieeffizienter Depot- und Archivbau.

Unsere Tagung greift diese Problematik auf und zeigt Lösungsmöglichkeiten anhand von aktuellen Beispielen aus Forschung und Praxis ebenso wie Entwicklungen im Bereich Lebenszyklusbetrachtung, energieeffizientes und nachhaltiges Bauen.
Gerade bei langfristigen Investitionen ergeben sich hieraus neue Chancen.

Veranstalter der Tagung ist das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP zusammen mit dem Büro für Präventive Konservierung und Depotplanung k3-artservices sowie dem Projektentwickler Ottmann GmbH & Co. 777Südhausbau KG.